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Heirat : Moni und Dennis
Heirat Moni und Denni mit Sophi
Heirat
Heirat auf der Nagolder Burg: Monika Marquart und Denis Lide
Nagold - Eine waschechte Handballer-Hochzeit gab es Ende vergangener Woche auf der Burg Hohennagold. Sind doch Regionalliga-Torfrau Monika Marquart und Denis Lide von der zweiten Männermannschaft der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen zwei Eigengewächse der Herrenberger Spielgemeinschaft. Die Trauung wurde von Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann vorgenommen. Die beiden Teams standen nach der Zeremonie Spalier und feierten noch eine gute Stunde auf dem Burggelände. Auch Töchterchen Sophy, bald zwei Jahre alt, durfte nicht fehlen. Die kirchliche Trauung ist für das nächste Jahr geplant. asg/GB-Foto: gb
Al Sandys im Gäubote 707.2010
Gäubote vom 7.7.2010
DM im Visier - Mächtig ins Zeug legen sich seit einigen Wochen die Beachhandballer der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen. Das Team mit Felix Wacker, Marian Knittel, Felix Holczer, Andreas Österle, Kevin Endriß, Kevin Fassbender, Marc Sailer, Florian Falk, Denis Lide, Thomas Ott und Marc Stahl, das unter dem Namen AlSandys firmiert, nimmt bis Mitte Juli an insgesamt vier Beach-Turnieren teil. Ziel ist es, so Teamsprecher Kevin Fassbender, sich für die deutsche Meisterschaft in Cuxhaven Ende Juli zu qualifizieren: "Die besten drei der süddeutschen Rangliste fahren nach Cuxhaven. Beim ersten Masters-Turnier in Bartenbach mussten die AlSandys ohne Andreas Oesterle im Tor auskommen. Im Finale unterlag man den Lokalmatadoren Diginights. Mit dem Turniersieg in Geislingen am vergangenen Wochenende, das Turnier wurde ohne Niederlage und im Finale im Penaltyschießen gewonnen, haben Fassbender & Co. den Ranglistenplatz drei fast schon sicher. -gb-
Bw-Open 2009
Sonniges Finale im Bädle in Zuffenhausen
Posted by SANDMANN
at Juli 28, 2009
Insgesamt 20 Teams fanden den Weg zu den diesjährigen Süddeutschen Meisterschaften im Bädle von Zuffenhausen. Der NHV Zuffenhausen und die Handballer der HSV hatten dieses Jahr den Zuschlag für das Finale bekommen. In der Vorrunde am Samstag setzten sich bei den Männern die Favoriten wie erwartet durch, obwohl die meisten Spiele sehr eng waren und im Penalty-Schießen entschieden werden mussten. Leider musste das heimische Team der HSV die Elep-Beach schon in der Vorrunde die Segel streichen, wenn auch sehr knapp, aber das Beach-Handballer durchweg fröhliche Leute sind und immer einen lockeren Spruch drauf haben, zeigte sich mit dem Resümee von Elep, Wir waren zwar von vornherein Außenseiter, aber wir sind dafür die schönsten.
Bei den Frauen zeigte der Titelverteidiger, die Caipiranhas aus Erlangen von Anfang an, dass Sie wenn möglich Ihren Titel aus dem letzten Jahr verteidigen wollten und gewannen alle Samstagsspiel recht souverän.
Bevor am Sonntag es dann in die Finalrunde ging, zeigten die Handballer und Handballerinnen bei der Player-Night, das Beach-Handballer auch zu feiern wissen, denn bei Life-Musik und mit DJ Berry floss literweise der Alkohol ohne das es auch zu kleinsten Ausschreitungen kam. Die Verantwortlichen waren aber auf das Abendspektakel hervorragend vorbereitet und kamen nie in die Verlegenheit das die Getränke knapp werden konnten.
Zwar begann die Finalrunde am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein bei vielen mit einem richtigen Kater, denn einige hatten die Nacht mehr oder weniger durchgemacht, doch die Spiele waren auch hier hochklassige und fair, wozu auch die tadellose Leistung der Schiedsrichter beitrug.
Bei den Frauen setzten die Caipiranhas ihren Siegeszug unaufhaltsam fort und bei den Männern erreichten mit den Aldner, den 8er Bembel , den Diginights und den Al Sandys die favorisierten Teams das Halbfinale. Beide Halbfinals waren an Spannung kaum zu überbieten und mussten im Penalty-Schießen entschieden werden.
Bei den Frauen waren die Caipiranhas aus Erlangen einfach nicht zu schlagen und holten sich wie im letzten Jahr mit einer tadellosen Leistung den Süddeutschen Meistertitel vor den Rasenden Zwergen und den Springböcken aus Oberursel.
Das kleine Finale um Platz 3 gewannen bei den Männern die Aldner gegen die 8er Bembel und in einem dramatischen Finale wo beide Sätze ganz eng waren Siegten dann die Al Sandys aus Hasslach-Herrenberg-Kuppingen gegen die Diginights aus Göppingen und holten sich somit zum ersten Mal den Titel des Süddeutschen Meisters.
Diese Meisterschaften bei strahlendem Wetter in Zuffenhausen waren wirklich eine Werbung für den Beach-Handball.
Nachwuchs
: Monika Sophy und Denis
Von heute auf morgen eine junge Familie: Monika Marquart, Töchterchen Sophy und Denis Lide GB-Foto: gb
Vor zwei Wochen startete die Frauenmannschaft der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen mit dem Heimspiel gegen die SG Bietigheim in die neue Regionalligasaison. Der Name von Torhüterin Monika Marquart taucht indes bereits seit Anfang September nicht mehr auf dem Spielberichtsbogen der SG auf.
Der Grund dafür ist 2 100 Gramm schwer und hört auf den Namen Sophy Vesna Marquart.
Es ist eine Geschichte, wie es sie scheinbar nur in Filmen gibt. Monika Marquart fühlte sich nicht gut, in der Magengegend schmerzte es so sehr, dass sie in der Nacht vom 5. auf den 6. September ins Herrenberger Krankenhaus ging, um bei den Ärzten Rat zu suchen. Was diese allerdings als Antwort für ihre Schmerzen nannten, war alles andere als einleuchtend: schwanger im achten Monat.
Die typischen Anzeichen für eine Schwangerschaft sind allerdings ausgeblieben. Keine komischen Essgewohnheiten, keine ständige Übelkeit. "Auch die Gewichtszunahme habe ich hingenommen, ohne stutzig zu werden. Doch im Krankenhaus war ich dann völlig erstaunt", meint die 24-Jährige im Nachhinein. Viel Zeit, um die Überraschung zu verdauen, blieb der begeisterten Handballerin freilich in dieser Nacht nicht. Nur 75 Minuten nachdem sie das Krankenhaus betreten hatte, fand sie sich im Kreißsaal wieder. Das Baby hatte sich so gedreht, dass Marquart sofort per Notkaiserschnitt entbinden musste. Kurz nach Mitternacht erblickte Sophy das Licht der Welt. Doch lange Zeit war nicht sicher, ob es das Neugeborene überhaupt schaffen würde. Die Ärzte schickten das Baby umgehend ins Böblinger Krankenhaus zur weiteren Versorgung. Nach bangen Stunden aber dann die Gewissheit. Die Kleine hatte es geschafft. "Ich habe mich riesig gefreut", so Marquart über die unerwartete, aber schöne Überraschung.
Am Samstagmorgen klingelte dann das Handy des bis dahin ahnungslosen Freundes und nunmehr Vaters. Denis Lide, 25 Jahre alt und ebenfalls Handballer im Dienste der SG, nahm ab. Am anderen Ende eine vertraute Stimme, die gleich mit der Tür ins Haus fiel. "Im ersten Moment wusste ich nicht, ob ich noch träume oder ob es wirklich real ist", rekapituliert Lide die ersten Sekunden als frisch gebackener Vater einer gesunden Tochter. Fünf Minuten absolute Stille. "Ich dachte zuerst an einen Scherz. Irgendwann habe ich es dann aber registriert. Zwar plane ich alles am liebsten lange Zeit im Voraus, aber so eine schöne Überraschung kann man einfach nur genießen", strahlt Lide schon längst mit seiner Partnerin um die Wette.
Wie es die Situation verlangte, waren die Eltern auch bei der Namensgebung flexibel. Der Vorname wurde schnell gefunden. Marquart hatte am Telefon ihrem Partner mitgeteilt, dass es "eine Sie ist". Lide verstand jedoch, dass es "eine Sophy ist". Voilà, das Baby hatte seinen Namen.
Zwar steht das Neugeborene immer noch im Böblinger Krankenhaus unter ärztlicher Beobachtung, kann aber in einigen Tagen wohl in sein neues Zuhause umziehen. Davon hat Sophy Vesna zunächst mal zwei - eines in Herrenberg bei ihrer Mutter und eines in Nagold bei ihrem Vater. Erste Pläne für eine gemeinsame Wohnung werden in Angriff genommen. Eine Blitzhochzeit ist für Lide aber unvorstellbar: "Unsere Hochzeit muss gut geplant sein. Wir wohnen ja noch nicht einmal zusammen. Bis jetzt steht es also nicht zur Debatte." Monika Marquart wird den SG-Frauen infolge der unerwarteten Schwangerschaft frühestens zur Rückrunde wieder zur Verfügung stehen. Zwölf Wochen Sportverbot haben ihr die Ärzte verschrieben. Der Handball ist aber für sie und ihren Partner derzeit sowieso zweitrangig. Jetzt genießt die kleine Sophy die ganze Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Denn auch das Windelnwechseln muss gelernt werden. Tauschen möchten die beiden mit niemandem, schließlich geht nichts über eine kleine, glückliche Familie. Es ist wie in einem Film, der Realität wurde. Nur noch schöner. MICHA PFITZER
BW - OPEN
Al Sandys verlieren im Penalty-Schießen
Handball - BW-Beach-Open
Das Herrenberger Beach-Handball-Team Al Sandys hat
bei den BW-Beach-Open in Konstanz am Wochenende den Titel
des süddeutschen Meisters hauchdünn verpasst. Im Finale
verlor das Team gegen das Team der Handball-Akademie
Göppingen nach zweifacher Verlängerung im Penaltyschießen
unglücklich mit 14:16. "Das ist schon sehr ärgerlich, wenn
man den Aufwand betrachtet, den wir über die gesamte Saison
betrieben haben", sagt Spieler Felix Wacker.
Durch die Vorrunde, das Viertel- und Halbfinale waren die
Herrenberger ohne Probleme mit 2:0-Siegen marschiert. Und
auch die erste Halbzeit gegen Göppingen gewannen sie
überlegen mit 18:12. Die zweite ging dann allerdings mit
20:21 nach einem Golden Goal verloren. Nach regulärer
Spielzeit hatte es 20:20-unentschieden gestanden. Beim
Beach-Handball wird pro gewonnener Halbzeit ein Punkt
vergeben. Damit musste die Partie im Penalty-Schießen
entschieden werden, in dem sich die Herrenberger als Erstes
einen Fehlwurf leisteten.
Al Sandys: Felix Wacker, Marc Sailer, Denis Lide, Florian
Falk, Maik Großmann, Andreas Oesterle, Matthias Rau, Marian
Knittel und Sven Kuhlbrot.
Bericht vom 28.7.2008
BW Open Bericht Südwestkurier
Ein absoluter Hingucker
Handball ist eine der schnellsten Sportarten überhaupt. Meist wird mit nur einem oder zwei Pässen das komplette Spielfeld überbrückt: schnell, direkt, Tor. Doch hier, im Sand, nahe der Konstanzer Schänzlehalle, sieht es meist so aus: Anlauf, Absprung, und vor dem Tor kommt eine Pirouette oder eine andere spektakuläre Aktion in der Luft. Das hier ist Beach-Handball. Und in Konstanz trafen sich die besten Teams zum Finale der BW-Beach-Open. Zehn Männer Mannschaften und fünf Damen-Teams, darunter die Männer der ausrichtenden HSG Konstanz und die Damen des TV Ehingen, kämpften um die süddeutsche Krone.
Die Mannschaften waren zusammengewürfelt aus Spielern, die in der Halle in verschiedenen Vereinen aktiv sind. Aber auch für einige Hallenhandballer war das Spiel auf dem fremden Untergrund eine ganz neue Erfahrung. Selbst Daniel Eblen, Trainer der HSG Konstanz, der sich selbst ein Trikot überstreifte und seine Mannschaft in der Abwehr unterstützte, musste zugeben, dass ihm einige Regel-Details nicht bekannt waren.
Einer der Unterschiede zum Hallenhandball ist, dass keine Tore vergeben werden, sondern Punkte und dass ein Treffer mit einem extra Punkt belohnt werden kann, sollte das Tor spektakulärer Art sein. Was spektakulär ist, liegt im Ermessen der Schiedsrichter. Durch diese Regelung wird bald jeder Treffer mit einem Kempa-Trick - dem Fangen des Balls in der Luft und gleichzeitigem Wurf aufs Tor - oder einer Pirouette gestartet. Ein erfolgreicher Abschluss gibt dann zwei Punkte. Aber auch ein Treffer des Torhüters zählt doppelt. Das Ergebnis dieser Regelungen ist ein Handballspiel mit faszinierenden Treffern und artistischen Aktionen. Ein absoluter Hingucker.
Konsequenz des etwas anderen Handballs ist aber auch, dass der Spitzenspieler aus der Halle nicht unbedingt ein super Beach-Handballer ist. "Manche Topspieler, die hier teilnehmen, spielen in der Halle nur Bezirksliga oder tiefer", sagt Daniel Eblen. Auch er und sein Team sind da ein Beispiel. Sind sie doch in der Halle Regionalist, mussten die Konstanzer, unter dem Namen BAR Baren, eingestehen, dass es im Beach-Handball größere Talente gibt. Nichtsdestotrotz schaffte es die HSG bis ins Viertelfinale, wo sie sich den Wadahadnschuhs geschlagen geben musste.
Die BW Beach-Open der Männer gewann nach zwei Tagen die Handball-Akademie aus Göppingen vor den Al Sandys, zusammengewürfelt aus Mannschaften der Ortenau. Bei den Damen siegten die Caipirinhas - die aus der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg und des HC Erlangen bestanden. Sie schlugen im Finale die Rasenden Zwerge.
Frank Meisch Geschäftsführer der HSG Konstanz und Ausrichter des Handballevents, zeigte sich zufrieden mit den zwei Tagen: "Wir hatten eine tolle Veranstaltung und bekamen hochklassigen Handball zu sehen. Zusätzlich machten es die Mannschaften im Finale noch spannend, nachdem der Sieger erst nach zweimaligem Penalty-Werfen ermittelt werden konnte."
Jan Weiß Südwestkurier 29.07.08
2. Platz in Bartenbach 2008
15. Bartenbacher Beachhandball-Turnier begeistert Spieler und Fans
Beim 15. Bartenbacher Beachhandball-Turnier gab es einige Neuerungen: einen geänderten Modus, eine stilechte Sandbar und das Einlagespiel der lokalen Prominenz. Unverändert gut war die Party-Stimmung.
Wenn das Bartenbacher Sportgelände einem riesigen Campingplatz gleicht, dann ist wieder Beachhandball angesagt. Im Finale der Frauen gewannen die "Taekwondodos" aus Auerbach das Zweitliga-Duell gegen die "Partyküken Metzingen". Bei den Männern wiederholte die Göppinger Handball-Akademie ihren Triumph von 2006 durch einen Sieg gegen die "Al-Sandys" aus Herrenberg. Die einheimischen Teams des TSV Bartenbach verpassten jeweils knapp die Endspiele.
Dafür lieferten sich die Männer der "Diginights" und "8x4HoDeN" ein spannendes vereinsinternes Spiel um Platz drei, das erst nach Penalty-Werfen zu Gunsten der Diginights entschieden wurde.
Das Turnier gehörte in diesem Jahr erstmals nicht mehr zur Qualifikationsrunde der Deutschen Meisterschaft, sondern zur neu geschaffenen Turnierserie "BW Beach Open" des Handballverbands Württemberg. "Für die Veranstaltung hat sich dadurch aber nichts geändert", erläuterte Alex Gehrer vom Ausrichter. Es seien die gleichen Mannschaften wie in den Vorjahren am Start. "Viele Teams machen quasi ihren Jahresausflug hierher und es gibt jedes Mal ein großes Wiedersehen", sagt Gehrer.
Das gilt auch für das Schiedsrichtergespann Andreas Lienert und Thomas Kimmig. Die beiden reisten zum sechsten Mal in Folge aus Offenburg an. Besonders streng müssen sie Schiris nicht pfeifen. "Es wird ernsthaft gespielt, aber Aggressivität ist nicht im Spiel. Die Spieler erkennen, wenn sie den Schritt zu spät kommen, und lassen den Gegner werfen", erläutert Lienert den Charakter des Beachhandballs. Etwas anderes sei es bei Mannschaften, die zum ersten Mal auf Sand spielen. Denen müssten die Schiedsrichter oft noch den Unterschied zum körperbetonten Spiel in der Halle zeigen.
Für diese Neulinge und Hobbymannschaften gab es auch wieder das Funturnier. Dort setzte sich die Uni Tübingen bei den Männern durch. Ebenfalls siegreich waren die Frauen aus Heiningen, die sich selbst charmant als "bissle dick, aber gut" bezeichneten.
Wird trotz aller Fairness doch einmal der Sanitäter benötigt, kann es vorkommen, dass die Turnierleitung die Titelmusik der "Schwarzwaldklinik" einspielt, nachdem der Verletzte wieder auf den Beinen ist.
Zur 15. Auflage des Turniers hatten sich die Bartenbacher etwas Besonderes ausgedacht und forderten die lokale Prominenz aus Politik und Sport zu einem Einlagespiel im Volleyball heraus. Die Mannschaft um Oberbürgermeister Guido Till, MdL Peter Hofelich, Sportkreis-Vorsitzender Manfred Grau und Stadtverband-Sport-Chef Hans Sattmann warf sich engagiert in den Sand, unterlag aber trotzdem knapp. OB Till hatte es dennoch Spaß gemacht: "Das machen wir nächstes Jahr wieder", versprach er. Sieger BW Open Männer: 1. RSZ Handball-Akademie (Göppingen), 2. Al-Sandys (Herrenberg), 3. Diginights (Bartenbach), 4. 8x4HoDeN (Bartenbach).
Sieger BW Open Frauen: 1. Taekwondodos (Auerbach), 2. Partyküken (Metzingen), 3. Caipiranhas (Erlangen), 4. Meerbachnixen (Bartenbach).
Südwest Presse vom 30.6.2008
Toyotay Cup 2008
Sommer, Sonne, Sport und gute Laune Abo
Mehr als 30 Mannschaften beim 8. Beach-Handballturnier der SG Maulburg-Steinen / SG-Frauen scheitern erst im Endspiel
Von unserem Redakteur Jochen Dippel
BEACHHANDBALL. Pünktlich zum 8. Handballturnier der SG Maulburg-Steinen um den Toyota-Beach-Cup hat sich der Sommer zurückgemeldet. Dauersonnenschein mit fast subtropischen Temperaturen und Dauer-Discomusik ließ denn auch am Wochenende auf den Sandplätzen am Ufer der Wiese an der Sporthalle in Steinen das richtige Gefühl und die entsprechend lockere Stimmung bei den mehr als 30 Mannschaften aufkommen. "Hier stimmte erneut einfach alles" , lobte Felix Wacker von Turniersieger Al Sandys Herrenberg, der als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. "Die Veranstaltung ist top, die Stimmung super und die Schiedsrichter aus Krefeld waren so gut wie bei keinem Turnier. Wir kommen auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder."
Nach den Plätzen drei und vier bei zwei anderen Turnieren der neuen Baden-Württemberg-Beach-Open-Serie, landeten die Regionalliga-Handballer von Vizemeister SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen nun in Steinen ihren ersten Saisonsieg und übernahmen die Führung in der Gesamtwertung der Serie. Nach einem 2:0-Satzerfolg im Halbfinale gegen Vorjahressieger Badkappen Pforzheim ließen sie auch im Endspiel gegen Aldner Altenheim nichts anbrennen und gewannen ebenfalls mit 2:0. Dritte wurden die Badkappen mit einem 2:0-Sieg gegen Gastgeber SG Maulburg-Steinen, der im Halbfinale mit 0:2 an Altenheim scheiterte.
Bei den Frauen gab es ebenfalls einen neuen Sieger. Die Playadettes Luzern, vor kurzem Sechste beim Finale des Europäischen Handballverbandes (EHF) in Valencia, bezwangen im Finale die Toyota Ladies der SG Maulburg-Steinen glatt mit 2:0. Die Gastgeberinnen hatten sich in der Vorschlussrunde überraschend gegen Regionalligist TV Grenzach im Shoot-Out mit 2:1 durchgesetzt. Die Grenzacherinnen verloren danach auch noch das kleine Finale gegen Titelverteidiger Taekwondodos Auerbach mit 0:2.
"Das ist ein wirklich schönes Turnier" , lobte auch die Luzernerin Georgia Bucher, deren Team durchweg aus ehemaligen Schweizer Nationalliga-A-Spielerinnen besteht, die sich mittlerweile aber ausschließlich dem Beachhandball verschrieben haben. "Wir kommen immer wieder gern hierher, weil hier auch der Spaß im Vordergrund steht. Allerdings haben die Schiedsrichter die Fouls nicht immer konsequent geahndet."
Zufrieden mit dem Verlauf zeigten sich auch die beiden Turnierleiter Volker Himmelsbach und Stefan Kieslich. "Alles lief glatt und ohne Verletzungen" , bilanzierte Kieslich. "Die neue Serie hat sich bewährt. Der Deutsche Handball Bund (DHB) ist davon sicher nicht begeistert, aber der Badische und Württembergische Verband stehen voll dahinter" , ergänzte Himmelsbach. Die DHB-Serie sei für die Südteams viel zu teuer gewesen, durch Gebühren und Fahrten in den Norden. "Es ist toll, dass alle Teams und Veranstalter in Baden-Württemberg und Bayern solidarisch gehandelt haben." In diesem Jahr wird das Finale der neuen Beach-Serie in Konstanz ausgetragen. "2009 wird es im wohl sogar Europa-Park Rust stattfinden" , sagt Himmelsbach. Zudem rechne man damit, dass es für die besten Teams der Open-Serie nächstes Jahr Wild-Cards für die DM geben wird.
Bericht Badische Zeitung
Al Sandys Platzierungen:
1. Ismaning
1. SG H2Ku
2. Wesel
3. Nied
7. Flittard
3. Platz Deutsche Meisterschaft 2005
ARAMIS Beach 2006
Handball - SG-Beach-Cup in Herrenberg - SG-internes Prestigeduell steigt im Halbfinale erneut
In vier Konkurrenzen kämpften 46 Mannschaften beim elften Beachturnier der SG Haslach/Herrenberg/ Kuppingen um die Titel. Wie schon in den vergangenen Jahren ging es auf den drei Plätzen des Sporthotels "Aramis" in Nebringen am Wochenende dabei nicht nur um den Sport.
Bereits am Freitagabend standen die ersten Spiele des Turniers auf dem Programm. Der sportliche Auftakt gestaltete sich mit acht Spielen jedoch recht kurzweilig, genauso die folgende Nacht. Die Spieler waren zum größten Teil schon angereist und feierten mit Musik und der Band "Reetex" bis tief in die Nacht.
Tags darauf ging es dann richtig los, neben den Mannschaften aus den Fun-Turnieren stiegen nun auch noch die Teilnehmer der Masters-Turniere ein. Hier ging es vor allem für die favorisierten Lokalmatadoren "Blues Brothers" und "Al Sandys" darum, mit guten Platzierungen Punkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu sammeln. Doch ausgerechnet schon im ersten Gruppenspiel mussten die beiden Finalisten des Vorjahres gegeneinander antreten. Im Duell der Mannschaften mit Spielern der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen siegten wie im letzten Jahr die "Al Sandys", doch es sollte ein weiteres Aufeinandertreffen geben.
Zunächst mussten alle Beteiligten jedoch mit dem einsetzenden Regen zurechtkommen. Turnierorganisator Peter Schwenk sah die zeitweiligen Schauer jedoch gelassen, und das nicht nur, weil er im überdachten Wagen der Turnierleitung saß: "Wir hatten schon schlechteres Wetter bei unserem Turnier. Die Beeinträchtigung am Samstag war nicht so schlimm." Daher wurde auch von den Mannschaften ohne Murren bei strömendem Regen weitergespielt. Als sonntags dann die entscheidenden Begegnungen ausgetragen wurden, war es längst wieder trocken. Im Halbfinale des Mastersturniers der Männer trafen erneut die "Blues Brothers" und die "Al Sandys" aufeinander. Der zuvor unterlegenen Mannschaft um Peter Feigl, Ingo Krämer und Schlussmann Ingo Janoch gelang die Revanche und so zogen die "Blues Brothers" ins Finale ein. Dort wartete mit den "Dönerchefs Hamburg" die Mannschaft mit dem größten Anreiseweg. Doch die Strapazen haben sich für die Nordlichter gelohnt. Nachdem die erste Halbzeit in letzter Sekunde gewonnen wurde, brachten sie in der zweiten Hälfte eine frühe Führung über die Zeit und holten sich somit bei ihrer ersten Teilnahme in Nebringen den Turniersieg.
Beim Mastersturnier der Frauen stand mit dem "Team Aramis 1", das sich mit Spielerinnen aus der 1. Mannschaft der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen zusammensetzte, ebenfalls eine einheimische Auswahl auf dem Feld. Gegenüber wartete mit den "Partyküken Metzingen" aber ein hochklassiger Gegner. Spielerinnen aus dem Zweitliga-Kader des TuS Metzingen verstärkt mit den Bundesliga-Spielerinnen Anja Rösler und Laura Steinborn. Erwartungsgemäß siegten diese dann auch im Endspiel.
Im Funturnier der Frauen durfte sich das "Pax Team" (Spielerinnen aus Schmiden, Bernhausen und Möglingen), das im vergangenen Jahr beim Mastersturnier noch Dritter wurde, über den ersten Platz freuen. Im Finale unterlegen war der SSV Hohenacker. Bei den Männern waren es "Sieger Gruppe 1", die im Penaltywerfen den SV Ohlsbach bezwangen. Die Mannschaft bestand aus Spielern der fünften Mannschaft der SG Haslach/HerrenbergKuppingen um Martin Herrmann, war durchweg "älteren Kalibers", wie dieser sagte und hatte besonderen Grund zur Freude: Nach mehreren erfolgslosen Endspiel-Teilnahmen sprang nun endlich einmal ein Sieg beim Turnier heraus.
Artikel aus Gäubote 10.07.2006
Beach Herrenberg 2005
„Aramis-Beach“ Zwei Gäu-Teams stehen im Endspiel
Exakt 58 Mannschaften spielten am Wochenende beim zehnten Beachturnier der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen auf den Feldern am Nebringer Sporthotel „Aramis“ um den Titel. Neben dem „Funturnier“ für Hobbyspieler kämpften 16 Männer- und zwölf Frauenteams im Masters-Turnier um Qualifikationspunkte zur Deutschen Meisterschaft. VON STEFAN KLINGER
Die große Überraschung brachte das Masters-Turnier der Männer. Bereits nach dem Viertelfinale musste der deutsche Rekordmeister TSG Münster seine Zelte im Gäu abbrechen. Ansonsten verlief der Wettkampf zwar weniger überraschend, aus Gäu-Sicht dafür aber umso erfreulicher. Mit den „Blues Brothers“ um die Beachhandball-Nationalspieler Nico Kiener, Dennis Wilke und Thomas Ott, die sich längst für die deutsche Meisterschaft in Cuxhaven (6./7. August) qualifiziert haben und „Al Sandy‘s“ standen gleich zwei Teams aus dem Gäu im Finale. Erstaunlich: Den „Blues Brothers“ gelang der Einzug ins Endspiel, obwohl Torwart Ingo Janoch derzeit im Urlaub weilt und für ihn Regionalliga-Feldspieler Ingo Krämer zwischen den Pfosten stand. Die Entscheidung fiel dort erst im Penaltywerfen – und auch da erst in der Verlängerung. Erst beim achten Penalty leistete sich Thomas Ott einen Fehlwurf. Das ebenfalls für die DM qualifizierte Team „Al Sandy‘s“ revanchierte sich damit zugleich für die Finalniederlage beim Qualifikationsturnier in Wesel. Rang drei ging an Vorjahresfinalist „XUXU“, das im Penaltywerfen TS Göppingen um Beachhandball-Nationaltrainer Alex Gehrer besiegte. Beim so genannten „Funturnier“ siegte das „Team Aramis 2“ im Finale gegen die „Sieger Gruppe 1“. Ihr Ticket zur DM in Cuxhaven haben indes die „Caipiranhas Erlangen“ und die „Partyküken Metzingen“ mit dem Einzug ins Finale beim Masters-Turnier der Frauen gelöst. Dort setzten sich die Metzinger Zweitliga-Handballerinnen gegen den Titelverteidiger aus Franken durch. Rang drei sicherte sich der zweimalige Sieger beim SG-Beachturnier „Pax Team“ (Schmiden) im Penaltywerfen gegen „HoppHoppRininKopp“ aus Strombach bei Gummersbach. Das „Funturnier“ der Frauen gewannen die „Jazzmäns“ mit einem 2:1-Finalsieg über die „Black Devils“, die nun unter neuem Namen an die Ergebnisse des „Dream Teams“ anknüpften und bereits zum sechsten Mal in Folge Zweiter wurden.
Al Sandy´s Herrenberg
Eine der großen Überraschungen der diesjährigen Beachsaison. Das junge Team aus Herrenberg von Kevin Faßbender , Felix Wacker, Marc Sailer, Jens Häfele, Mail Grossmann, Stjepan Kruslin, Dennis Lide, Marian Knittel und Tim Vogelmann hat in dieser Saison schon für einige Highlights gesorgt! Ein 1.,2., 3. und 5. Platz zeigen, das mit den Al Sandy´s zu rechnen ist. Mit Ihrem 3. Platz beim Turnier in Frankfurt konnten Sie auch zum ersten mal die Blues Brothers hinter sich lassen! Nachdem Sie in Wesel im Finale noch knapp verloren hatten
Felix für Nationalmannschaft gesichtet
Zuletzt an Pfingsten beim Wettbewerb in Köln gab es für die "Al Sandys" den dritten Platz die aus Handballern der SG besteht. Ein Akteur spielte sich dabei besonders in den Vordergrund: Felix Wacker, Kreisläufer der "Al Sandys", wurde nach dem Turnier vom neuen Bundestrainer Matthias Mauch angesprochen. Dabei ging es darum, dass in Deutschland ein leistungsfähiger Kader mit Perspektive bis 2010 aufgebaut werden soll. Und abschließend fragte Matthias Mauch er hat übrigens SG-Linksaußen Ingo Krämer ebenfalls in seinem Notizbuch stehen den Herrenberger, ob er auch schon Mitte Juli Zeit habe. Felix Wacker hat, weshalb es durchaus sein könnte, dass er statt seines SG-Kollegen Thomas Ott, der in dieser Zeit Prüfungen hat und deshalb eventuell absagen muss, zur Europameisterschaft ins italienische Rimini reist. "Mein Ziel war es schon immer, im Nationalteam zu spielen", meint Felix Wacker, "das wäre eine echte Herausforderung."
In der Tat, schließlich stellt sich die nationale Beach-Auswahl, zu der neben Thomas Ott auch Nico Kiener gehört, fast ausschließlich aus Akteuren zusammen, die in der Halle zumindest schon Regionalliga gespielt haben. Felix Wacker dagegen kam nicht über die SG-Zweite in der Landesliga hinaus, zuletzt warf er Tore für den Bezirksligisten in Garmisch, wo er seinen Zivildienst ableistete. "Ich bin die absolute Ausnahme", sagt der Herrenberger, der "fehlende Zeit" als Grund dafür nennt, dass er selbst nie Ambitionen hatte, es in höhere Klassen zu schaffen. Und daran wird sich auch wenig ändern. Im September beginnt Felix Wacker einen neunmonatigen Trip nach Australien. Handball spielt dort vermutlich eine eher untergeordnete Rolle.
Felix bei der Beach EM
Alsandys
Beachhandball bringt Spaß und manch einen sogar in die Nationalmannschaft: Felix Wacker (rechts) mit seinen Sandelfreunden (von links) Marc Sailer, Tim Vogelmann und Kevin Faßbender von der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen GB-Foto: Holom
Völlig niedergeschlagen saßen am Donnerstag kurz vor 13 Uhr die Spieler der deutschen Beachhandball-Nationalmannschaft im heißen italienischen Sand. Mittendrin Nico Kiener, Thomas Ott und Felix Wacker von der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen.
Sekunden zuvor hatten sie gemeinsam mit ihren Kollegen das fünfte und letzte Vorrundenspiel bei der Europameisterschaft in Misano unglücklich gegen den ungeschlagenen Mitfavoriten Türkei im Shoot-Out 8:10 verloren. "Alles halb so schlimm", meinte Nico Kiener allerdings schon ein paar Minuten später, "bereits am Mittwoch war nach dem Sieg gegen Zypern klar, dass wir die Hauptrunde erreicht haben."
Dieser Erfolg allerdings ist eine schwere Geburt gewesen: Den ersten Satz hatte die deutsche Auswahl noch 18:23 verloren, den zweiten dann aber 24:22 gewonnen und damit ein Shoot-Out erzwungen. Hier verwandelte SG-Handballer Nico Kiener den letzten Pe nalty zum entscheidenden 5:2. Damit war das Team von Bundestrainer Matthias Mauch nach der Vorrunde mit vier Zählern punktgleich mit den Zyprioten. Im Rennen um Platz vier, der gerade noch zur Teilnahme an der Hauptrunde berechtigt, hatte Deutschland aber wegen des direkten Vergleichs die Nase vorne.
Die Qualifikation für die Hauptrunde war laut Nico Kiener nach den knappen Niederlagen gegen Dänemark (18:19, 22:23) und Italien (18:20,15:10, 8:9) auf der einen Seite zwar glücklich, auf der anderen aber auch verdient: "Wir spielen immer am oberen Limit. Auch wenn wir nur zwei der fünf Vorrundenspiele für uns entschieden haben. Trotzdem macht es unheimlich viel Spaß, es fehlen nur der letzte Tick und das nötige Glück." Einzig im ersten Hauptrundenspiel am Donnerstagabend gegen Russland (10:21, 18:22) war Deutschland hoffnungslos unterlegen. "Das ist bisher die einzige Partie gewesen, in der wir wirklich keine Chance hatten", sagte Linkshänder Nico Kiener, der auch den Zusammenhalt innerhalb der deutschen Nationalmannschaft lobt: "Wir haben ein klasse Verhältnis untereinander und wollen gemeinsam noch viel erreichen." Die Bedingungen, die im italienischen Misano herrschen, sind dafür optimal: Sonne pur, feiner Sand und im Schatten zeigte das Thermometer in dieser Woche knapp 30 Grad Celsius an. "Und von der Organisation her ists ebenso super hier."
Zimmerkollege Felix Wacker, der nach einem Lehrgang noch kurzfristig auf den deutschen Europameisterschafts-Zug aufgesprungen war und zum ersten Mal ein so großes Turnier spielt, ist ebenfalls vollauf begeistert: "Mein Eindruck ist absolut positiv. Gegen die ganzen hochklassigen Teams anzutreten, das ist doch noch mal etwas ganz anderes. Ärgerlich war bisher einzig und allein, dass wir immer so knapp an den Siegen vorbeirutschen." In den bislang sechs ausgetragenen Partien wurde Felix Wacker dreimal eingesetzt. "Wenn ich nicht gespielt habe, habe ich eben am Rand mitgefiebert und Daumen gedrückt." Er hofft nun, in der Hauptrunde noch auf den ein oder anderen Einsatz zu kommen.
In den weiteren Begegnungen muss die deutsche Auswahl gegen Weißrussland, Kroatien und die Ukraine antreten. "Alles sehr starke Gegner", urteilt Thomas Ott, "wir sind aber auch nicht schlecht." Die DHB-Beachhandballer haben vor, "mindestens Rang sechs zu erreichen". Dieser würde zugleich die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2008 in Cadice bedeuten.NILS MAYER
Indoor- Beach
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BW Open 2009
Sonniges Finale im Bädle in Zuffenhausen
Posted by SANDMANN
at Juli 28, 2009
Insgesamt 20 Teams fanden den Weg zu den diesjährigen Süddeutschen Meisterschaften im Bädle von Zuffenhausen. Der NHV Zuffenhausen und die Handballer der HSV hatten dieses Jahr den Zuschlag für das Finale bekommen. In der Vorrunde am Samstag setzten sich bei den Männern die Favoriten wie erwartet durch, obwohl die meisten Spiele sehr eng waren und im Penalty-Schießen entschieden werden mussten. Leider musste das heimische Team der HSV die Elep-Beach schon in der Vorrunde die Segel streichen, wenn auch sehr knapp, aber das Beach-Handballer durchweg fröhliche Leute sind und immer einen lockeren Spruch drauf haben, zeigte sich mit dem Resümee von Elep, Wir waren zwar von vornherein Außenseiter, aber wir sind dafür die schönsten.
Bei den Frauen zeigte der Titelverteidiger, die Caipiranhas aus Erlangen von Anfang an, dass Sie wenn möglich Ihren Titel aus dem letzten Jahr verteidigen wollten und gewannen alle Samstagsspiel recht souverän.
Bevor am Sonntag es dann in die Finalrunde ging, zeigten die Handballer und Handballerinnen bei der Player-Night, das Beach-Handballer auch zu feiern wissen, denn bei Life-Musik und mit DJ Berry floss literweise der Alkohol ohne das es auch zu kleinsten Ausschreitungen kam. Die Verantwortlichen waren aber auf das Abendspektakel hervorragend vorbereitet und kamen nie in die Verlegenheit das die Getränke knapp werden konnten.
Zwar begann die Finalrunde am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein bei vielen mit einem richtigen Kater, denn einige hatten die Nacht mehr oder weniger durchgemacht, doch die Spiele waren auch hier hochklassige und fair, wozu auch die tadellose Leistung der Schiedsrichter beitrug.
Bei den Frauen setzten die Caipiranhas ihren Siegeszug unaufhaltsam fort und bei den Männern erreichten mit den Aldner, den 8er Bembel , den Diginights und den Al Sandys die favorisierten Teams das Halbfinale. Beide Halbfinals waren an Spannung kaum zu überbieten und mussten im Penalty-Schießen entschieden werden.
Bei den Frauen waren die Caipiranhas aus Erlangen einfach nicht zu schlagen und holten sich wie im letzten Jahr mit einer tadellosen Leistung den Süddeutschen Meistertitel vor den Rasenden Zwergen und den Springböcken aus Oberursel.
Das kleine Finale um Platz 3 gewannen bei den Männern die Aldner gegen die 8er Bembel und in einem dramatischen Finale wo beide Sätze ganz eng waren Siegten dann die Al Sandys aus Hasslach-Herrenberg-Kuppingen gegen die Diginights aus Göppingen und holten sich somit zum ersten Mal den Titel des Süddeutschen Meisters.
Diese Meisterschaften bei strahlendem Wetter in Zuffenhausen waren wirklich eine Werbung für den Beach-Handball.
Bartenbach 2009
Beim ältesten Beach-Handball-Turnier trafen Nationalspieler und Amateure aufeinander. Michael Kraus und Manuel Späth besuchten den TSV Bartenbach ebenso wie die ehemalige Welthandballerin Nadine Krause. Die Promis konnten die „Rasenden Zwerge“ und die „Al Sandys“ als Sieger bewundern.
Image
Die rasenden Zwerge waren bei den Frauen erfolgreich.
Bereits im Endspiel vor einem Jahr trafen die „Al Sandys“ (SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen) im Endspiel auf die Akademie. Damals hatten die Göppinger noch die Nase vorne, nun durfte „Al Sandys“ feiern. Nach einem mühsamen 2:1 über „8x4Hoden“ war man ins Endspiel eingezogen, die Handball Akademie Göppingen hatte sich mit 2:0 über die Badkappen Pforzheim fürs Finale qualifiziert.
Immerhin konnten die Pforzheimer dann noch das Spiel um Platz 3 mit 2:1 für sich entscheiden.
Bei den Frauen kamen die „Rasenden Zwerge“ (Holzheim) ganz groß raus. Nach einem ausgeglichenen Spiel gegen die Partyküken (Metzingen) konnte man die Entscheidung erst im Penalty erzielen. Auch im zweiten Halbfinale musste die Entscheidung im Penalty fallen. Die „Summer Edition“ (Göppingen u.a.) konnte sich trotz Silke Meier (TSV Bayer Leverkusen) nicht gegen die „Neckartweets“ (Nürtingen) durchsetzen.
Locker ging es dann im Spiel um Platz 3 zu. Die „Summer Edition“ gewann den ersten Satz, den „Partyküken“ gehörte der zweite Satz. Im Penaltywerfen hatten die „Partyküken“ die besseren Reserven.
Deutlicher wurde das Finale durch die „Rasenden Zwerge“ gestaltet. Mit 21:9 und 14:9 gewann man beide Sätze und somit auch den Damen-Wettbewerb.
Endstand Herren:
1. Al Sandys
2. Handball Akademie Göppingen
3. Badkappen Pforzheim
4. 8x4 HoDeN
5. WadaHadnSchu´s
6. Team Kurpfalz
7. Diginights
8. Aldner
Endstand Frauen:
1. Rasende Zwerge
2. Neckartweets
3. Partyküken
4. Summer Edition
5. Meerbachnixen
6. Taekwondodos
7. Operation VKB 20 1/2
8. TVG-Prinzessinen
Am kommenden Wochenende spielen die Beach-Handballer bei der SG Maulburg/Steinen. Für das 16er-Feld bei den Herren fehlt noch eine Mannschaft, bei den Frauen haben bisher nur sechs Mannschaften gemeldet.
Bisher feststehende Teilnehmer bei den Herren:
Absolute Vollhoden
Akademie Göppingen
Al Sandys
Badkappen Pforzheim
SG Maulburg-Steinen
AirTime Missne
Handball Jugend Ortenau
8mal4Hoden
SV Schopfheim
ESV Freiburg
8er Bembel
Aldner Altenheim
Elep Beach Stuttgart
SG Maulburg/Steinen 2
SV Schopfheim 2
BW Open Damen:
SG Maulburg-Steinen
Ballprinzessinen
SV Schopfheim
Youngsters
ESV Freiburg
BFF
Glühwein und Heizstrahler am Strand - Beachhandballer feiern gelungenes Beachturnier
Posted by SANDMANN
at Juli 27, 2009
Als die Verantwortlichen des TSV Ismaning am Samstagmorgen aus dem Fenster schauten, konnten sie es nicht glauben: Dauerregen über der Beachanlage im Sportpark, ein Ende der Sintflut war nicht in Sicht. Ein halbes Jahr hatte es das Team um Ute und Lena Becker gekostet, das Turnier der BW-Beach-Open-Serie zu organisieren, das nun drohte, ins Wasser zu fallen: “Am Anfang haben wir kurz überlegt, ob wir alles absagen sollen”, gibt Ute Becker zu, “aber wir wollten es durchziehen, egal bei welchem Wetter und es hat sich gelohnt”. Statt Strandstimmung mit Sonne, Cocktails und Liegestühlen gab es am ersten Tag der Bayerischen Beachhandballmeisterschaft zwar Glühwein, warmen Tee, Zelte und Heizstrahler, der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch. “Es waren tapfere Teams am Start, die trotzdem jede Menge Spaß hatten”, erklärt Becker.
Zwar hatten von den ursprünglich 30 gemeldeten Teams sechs aufgrund der Wetterprognose den Weg nach Ismaning gar nicht erst angetreten, die Besetzung des Feldes konnte sich dennoch sehen lassen: Sowohl die Waterboys aus Neerstedt, amtierender Deutscher Meister, als auch die Profi-Mannschaften aus Zagreb spielten um den Turniersieg. Unter den 16 Männer- und neun Frauenteams zeigten aber vor allem die Ismaninger Mannschaften ansprechende Leistungen, “obwohl Beachhandball zu größen Teilen als Funsport betrieben wird”, wie Männerspieler und Mitorganisator Alexander Novakovic erklärt. Dass der TSV Ismaning mit den Männermannschaften “Kein-Bock-auf Training” und “TuS Burgenbauer Eisweiher” sowohl den Bayerischen Meister als auch den Bayerischen Vizemmeister stellt und mit den Frauen “Isi Bees” den Bayerischen Vizemeister, ist beachtlich. Gerade der Sieg der zum Großteil aus A-Jugend-Spielern des TSV Ismaning bestehenden Mannschaft “Kein Bock-auf-Training” gegen die als amtierenden Deutschen Meister hoch favorisierten Neerstedter zeige, “dass der bayerische Beachhandball doch gar nicht so schlecht ist und die Teams der BW Beach Open mindestens mit den DHB Master Teams mithalten können. In Ismaning gab es 2 Teams die besser waren,” sagt Novakovic lächelnd und freut sich über den 2.Platz der Ismaninger Nachwuchsbeacher. Den Turniersieg sicherten sich die Diginights aus Stuttgart (Männer) und die Frauen des BHC Detono Zagreb.
Für die Ismaninger Teams stand neben der sportlichen Leistung aber vor allem der reibungslose Ablauf des Turniers im Vordergrund. Erklärtes Ziel der Ismaninger Veranstalter ist es, dass automatisch die Sieger der Turnierserie mit einer Wild Card an den Deutschen Meisterschaften in Cuxhaven teilnehmen dürfen. Als einziger bayerischer Ausrichter der Serie wolle der TSV Ismaning “durch ein gelungenes Turnier dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen”, sagt Becker. Ein Beweis für die gute Arbeit sei es schon, “dass immer mehr Teams der DHB Mastersserie neugierig werden, was wir im Süden hier so treiben”, sagt auch Novakovic, der in Bayern als Referent für Beachhandball für diesen verantwortlich ist, mit Blick auf die immer mehr werdenden norddeutschen Teams im Starterfeld der erfolgreichen BW Open. “BW Open und DHB Masters müssen sich aufeinander zubewegen, beide Seiten Kompromisse eingehen, sonst wird eine Seite einen herben Qualitätsverlust hinnehmen müssen.”
Auch der BHG Pokal am Freitag war ein voller Erfolg für die Isis und wird schon jetzt wieder für kommendes Jahr ausgerufen. “Die Mannschaften, bestehend aus Ismaninger Firmen und Vereinen hatten eine Menge Spaß und so konnten wir auch den Zusammenhalt untereinander festigen, kommentiert Orga-Mitglied Carina Reiter das Turnier. “Es war ein super Turnier mit hohem Spaßfaktor”, zogen auch die Turniersieger der Sandboi Wuidera Resume und dürfen nun ihren Namen auf den begehrten Wanderpokal gravieren lassen.
Nachwuchs
Vor zwei Wochen startete die Frauenmannschaft der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen mit dem Heimspiel gegen die SG Bietigheim in die neue Regionalligasaison. Der Name von Torhüterin Monika Marquart taucht indes bereits seit Anfang September nicht mehr auf dem Spielberichtsbogen der SG auf.
Der Grund dafür ist 2 100 Gramm schwer und hört auf den Namen Sophy Vesna Marquart.
Es ist eine Geschichte, wie es sie scheinbar nur in Filmen gibt. Monika Marquart fühlte sich nicht gut, in der Magengegend schmerzte es so sehr, dass sie in der Nacht vom 5. auf den 6. September ins Herrenberger Krankenhaus ging, um bei den Ärzten Rat zu suchen. Was diese allerdings als Antwort für ihre Schmerzen nannten, war alles andere als einleuchtend: schwanger im achten Monat.
Die typischen Anzeichen für eine Schwangerschaft sind allerdings ausgeblieben. Keine komischen Essgewohnheiten, keine ständige Übelkeit. "Auch die Gewichtszunahme habe ich hingenommen, ohne stutzig zu werden. Doch im Krankenhaus war ich dann völlig erstaunt", meint die 24-Jährige im Nachhinein. Viel Zeit, um die Überraschung zu verdauen, blieb der begeisterten Handballerin freilich in dieser Nacht nicht. Nur 75 Minuten nachdem sie das Krankenhaus betreten hatte, fand sie sich im Kreißsaal wieder. Das Baby hatte sich so gedreht, dass Marquart sofort per Notkaiserschnitt entbinden musste. Kurz nach Mitternacht erblickte Sophy das Licht der Welt. Doch lange Zeit war nicht sicher, ob es das Neugeborene überhaupt schaffen würde. Die Ärzte schickten das Baby umgehend ins Böblinger Krankenhaus zur weiteren Versorgung. Nach bangen Stunden aber dann die Gewissheit. Die Kleine hatte es geschafft. "Ich habe mich riesig gefreut", so Marquart über die unerwartete, aber schöne Überraschung.
Am Samstagmorgen klingelte dann das Handy des bis dahin ahnungslosen Freundes und nunmehr Vaters. Denis Lide, 25 Jahre alt und ebenfalls Handballer im Dienste der SG, nahm ab. Am anderen Ende eine vertraute Stimme, die gleich mit der Tür ins Haus fiel. "Im ersten Moment wusste ich nicht, ob ich noch träume oder ob es wirklich real ist", rekapituliert Lide die ersten Sekunden als frisch gebackener Vater einer gesunden Tochter. Fünf Minuten absolute Stille. "Ich dachte zuerst an einen Scherz. Irgendwann habe ich es dann aber registriert. Zwar plane ich alles am liebsten lange Zeit im Voraus, aber so eine schöne Überraschung kann man einfach nur genießen", strahlt Lide schon längst mit seiner Partnerin um die Wette.
Wie es die Situation verlangte, waren die Eltern auch bei der Namensgebung flexibel. Der Vorname wurde schnell gefunden. Marquart hatte am Telefon ihrem Partner mitgeteilt, dass es "eine Sie ist". Lide verstand jedoch, dass es "eine Sophy ist". Voilà, das Baby hatte seinen Namen.
Zwar steht das Neugeborene immer noch im Böblinger Krankenhaus unter ärztlicher Beobachtung, kann aber in einigen Tagen wohl in sein neues Zuhause umziehen. Davon hat Sophy Vesna zunächst mal zwei - eines in Herrenberg bei ihrer Mutter und eines in Nagold bei ihrem Vater. Erste Pläne für eine gemeinsame Wohnung werden in Angriff genommen. Eine Blitzhochzeit ist für Lide aber unvorstellbar: "Unsere Hochzeit muss gut geplant sein. Wir wohnen ja noch nicht einmal zusammen. Bis jetzt steht es also nicht zur Debatte." Monika Marquart wird den SG-Frauen infolge der unerwarteten Schwangerschaft frühestens zur Rückrunde wieder zur Verfügung stehen. Zwölf Wochen Sportverbot haben ihr die Ärzte verschrieben. Der Handball ist aber für sie und ihren Partner derzeit sowieso zweitrangig. Jetzt genießt die kleine Sophy die ganze Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Denn auch das Windelnwechseln muss gelernt werden. Tauschen möchten die beiden mit niemandem, schließlich geht nichts über eine kleine, glückliche Familie. Es ist wie in einem Film, der Realität wurde. Nur noch schöner. MICHA PFITZER
BW - OPEN
Al Sandys verlieren im Penalty-Schießen
Handball - BW-Beach-Open
Das Herrenberger Beach-Handball-Team Al Sandys hat
bei den BW-Beach-Open in Konstanz am Wochenende den Titel
des süddeutschen Meisters hauchdünn verpasst. Im Finale
verlor das Team gegen das Team der Handball-Akademie
Göppingen nach zweifacher Verlängerung im Penaltyschießen
unglücklich mit 14:16. "Das ist schon sehr ärgerlich, wenn
man den Aufwand betrachtet, den wir über die gesamte Saison
betrieben haben", sagt Spieler Felix Wacker.
Durch die Vorrunde, das Viertel- und Halbfinale waren die
Herrenberger ohne Probleme mit 2:0-Siegen marschiert. Und
auch die erste Halbzeit gegen Göppingen gewannen sie
überlegen mit 18:12. Die zweite ging dann allerdings mit
20:21 nach einem Golden Goal verloren. Nach regulärer
Spielzeit hatte es 20:20-unentschieden gestanden. Beim
Beach-Handball wird pro gewonnener Halbzeit ein Punkt
vergeben. Damit musste die Partie im Penalty-Schießen
entschieden werden, in dem sich die Herrenberger als Erstes
einen Fehlwurf leisteten.
Al Sandys: Felix Wacker, Marc Sailer, Denis Lide, Florian
Falk, Maik Großmann, Andreas Oesterle, Matthias Rau, Marian
Knittel und Sven Kuhlbrot.
Bericht vom 28.7.2008
BW Open Bericht Südwestkurier
Ein absoluter Hingucker
Handball ist eine der schnellsten Sportarten überhaupt. Meist wird mit nur einem oder zwei Pässen das komplette Spielfeld überbrückt: schnell, direkt, Tor. Doch hier, im Sand, nahe der Konstanzer Schänzlehalle, sieht es meist so aus: Anlauf, Absprung, und vor dem Tor kommt eine Pirouette oder eine andere spektakuläre Aktion in der Luft. Das hier ist Beach-Handball. Und in Konstanz trafen sich die besten Teams zum Finale der BW-Beach-Open. Zehn Männer Mannschaften und fünf Damen-Teams, darunter die Männer der ausrichtenden HSG Konstanz und die Damen des TV Ehingen, kämpften um die süddeutsche Krone.
Die Mannschaften waren zusammengewürfelt aus Spielern, die in der Halle in verschiedenen Vereinen aktiv sind. Aber auch für einige Hallenhandballer war das Spiel auf dem fremden Untergrund eine ganz neue Erfahrung. Selbst Daniel Eblen, Trainer der HSG Konstanz, der sich selbst ein Trikot überstreifte und seine Mannschaft in der Abwehr unterstützte, musste zugeben, dass ihm einige Regel-Details nicht bekannt waren.
Einer der Unterschiede zum Hallenhandball ist, dass keine Tore vergeben werden, sondern Punkte und dass ein Treffer mit einem extra Punkt belohnt werden kann, sollte das Tor spektakulärer Art sein. Was spektakulär ist, liegt im Ermessen der Schiedsrichter. Durch diese Regelung wird bald jeder Treffer mit einem Kempa-Trick - dem Fangen des Balls in der Luft und gleichzeitigem Wurf aufs Tor - oder einer Pirouette gestartet. Ein erfolgreicher Abschluss gibt dann zwei Punkte. Aber auch ein Treffer des Torhüters zählt doppelt. Das Ergebnis dieser Regelungen ist ein Handballspiel mit faszinierenden Treffern und artistischen Aktionen. Ein absoluter Hingucker.
Konsequenz des etwas anderen Handballs ist aber auch, dass der Spitzenspieler aus der Halle nicht unbedingt ein super Beach-Handballer ist. "Manche Topspieler, die hier teilnehmen, spielen in der Halle nur Bezirksliga oder tiefer", sagt Daniel Eblen. Auch er und sein Team sind da ein Beispiel. Sind sie doch in der Halle Regionalist, mussten die Konstanzer, unter dem Namen BAR Baren, eingestehen, dass es im Beach-Handball größere Talente gibt. Nichtsdestotrotz schaffte es die HSG bis ins Viertelfinale, wo sie sich den Wadahadnschuhs geschlagen geben musste.
Die BW Beach-Open der Männer gewann nach zwei Tagen die Handball-Akademie aus Göppingen vor den Al Sandys, zusammengewürfelt aus Mannschaften der Ortenau. Bei den Damen siegten die Caipirinhas - die aus der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg und des HC Erlangen bestanden. Sie schlugen im Finale die Rasenden Zwerge.
Frank Meisch Geschäftsführer der HSG Konstanz und Ausrichter des Handballevents, zeigte sich zufrieden mit den zwei Tagen: "Wir hatten eine tolle Veranstaltung und bekamen hochklassigen Handball zu sehen. Zusätzlich machten es die Mannschaften im Finale noch spannend, nachdem der Sieger erst nach zweimaligem Penalty-Werfen ermittelt werden konnte."
Jan Weiß Südwestkurier 29.07.08
2. Platz in Bartenbach 2008
15. Bartenbacher Beachhandball-Turnier begeistert Spieler und Fans
Beim 15. Bartenbacher Beachhandball-Turnier gab es einige Neuerungen: einen geänderten Modus, eine stilechte Sandbar und das Einlagespiel der lokalen Prominenz. Unverändert gut war die Party-Stimmung.
Wenn das Bartenbacher Sportgelände einem riesigen Campingplatz gleicht, dann ist wieder Beachhandball angesagt. Im Finale der Frauen gewannen die "Taekwondodos" aus Auerbach das Zweitliga-Duell gegen die "Partyküken Metzingen". Bei den Männern wiederholte die Göppinger Handball-Akademie ihren Triumph von 2006 durch einen Sieg gegen die "Al-Sandys" aus Herrenberg. Die einheimischen Teams des TSV Bartenbach verpassten jeweils knapp die Endspiele.
Dafür lieferten sich die Männer der "Diginights" und "8x4HoDeN" ein spannendes vereinsinternes Spiel um Platz drei, das erst nach Penalty-Werfen zu Gunsten der Diginights entschieden wurde.
Das Turnier gehörte in diesem Jahr erstmals nicht mehr zur Qualifikationsrunde der Deutschen Meisterschaft, sondern zur neu geschaffenen Turnierserie "BW Beach Open" des Handballverbands Württemberg. "Für die Veranstaltung hat sich dadurch aber nichts geändert", erläuterte Alex Gehrer vom Ausrichter. Es seien die gleichen Mannschaften wie in den Vorjahren am Start. "Viele Teams machen quasi ihren Jahresausflug hierher und es gibt jedes Mal ein großes Wiedersehen", sagt Gehrer.
Das gilt auch für das Schiedsrichtergespann Andreas Lienert und Thomas Kimmig. Die beiden reisten zum sechsten Mal in Folge aus Offenburg an. Besonders streng müssen sie Schiris nicht pfeifen. "Es wird ernsthaft gespielt, aber Aggressivität ist nicht im Spiel. Die Spieler erkennen, wenn sie den Schritt zu spät kommen, und lassen den Gegner werfen", erläutert Lienert den Charakter des Beachhandballs. Etwas anderes sei es bei Mannschaften, die zum ersten Mal auf Sand spielen. Denen müssten die Schiedsrichter oft noch den Unterschied zum körperbetonten Spiel in der Halle zeigen.
Für diese Neulinge und Hobbymannschaften gab es auch wieder das Funturnier. Dort setzte sich die Uni Tübingen bei den Männern durch. Ebenfalls siegreich waren die Frauen aus Heiningen, die sich selbst charmant als "bissle dick, aber gut" bezeichneten.
Wird trotz aller Fairness doch einmal der Sanitäter benötigt, kann es vorkommen, dass die Turnierleitung die Titelmusik der "Schwarzwaldklinik" einspielt, nachdem der Verletzte wieder auf den Beinen ist.
Zur 15. Auflage des Turniers hatten sich die Bartenbacher etwas Besonderes ausgedacht und forderten die lokale Prominenz aus Politik und Sport zu einem Einlagespiel im Volleyball heraus. Die Mannschaft um Oberbürgermeister Guido Till, MdL Peter Hofelich, Sportkreis-Vorsitzender Manfred Grau und Stadtverband-Sport-Chef Hans Sattmann warf sich engagiert in den Sand, unterlag aber trotzdem knapp. OB Till hatte es dennoch Spaß gemacht: "Das machen wir nächstes Jahr wieder", versprach er. Sieger BW Open Männer: 1. RSZ Handball-Akademie (Göppingen), 2. Al-Sandys (Herrenberg), 3. Diginights (Bartenbach), 4. 8x4HoDeN (Bartenbach).
Sieger BW Open Frauen: 1. Taekwondodos (Auerbach), 2. Partyküken (Metzingen), 3. Caipiranhas (Erlangen), 4. Meerbachnixen (Bartenbach).
Südwest Presse vom 30.6.2008
Toyotay Cup 2008
Toyota Cup Sieger 2008
Sommer, Sonne, Sport und gute Laune Abo
Mehr als 30 Mannschaften beim 8. Beach-Handballturnier der SG Maulburg-Steinen / SG-Frauen scheitern erst im Endspiel
Von unserem Redakteur Jochen Dippel
BEACHHANDBALL. Pünktlich zum 8. Handballturnier der SG Maulburg-Steinen um den Toyota-Beach-Cup hat sich der Sommer zurückgemeldet. Dauersonnenschein mit fast subtropischen Temperaturen und Dauer-Discomusik ließ denn auch am Wochenende auf den Sandplätzen am Ufer der Wiese an der Sporthalle in Steinen das richtige Gefühl und die entsprechend lockere Stimmung bei den mehr als 30 Mannschaften aufkommen. "Hier stimmte erneut einfach alles" , lobte Felix Wacker von Turniersieger Al Sandys Herrenberg, der als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. "Die Veranstaltung ist top, die Stimmung super und die Schiedsrichter aus Krefeld waren so gut wie bei keinem Turnier. Wir kommen auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder."
Nach den Plätzen drei und vier bei zwei anderen Turnieren der neuen Baden-Württemberg-Beach-Open-Serie, landeten die Regionalliga-Handballer von Vizemeister SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen nun in Steinen ihren ersten Saisonsieg und übernahmen die Führung in der Gesamtwertung der Serie. Nach einem 2:0-Satzerfolg im Halbfinale gegen Vorjahressieger Badkappen Pforzheim ließen sie auch im Endspiel gegen Aldner Altenheim nichts anbrennen und gewannen ebenfalls mit 2:0. Dritte wurden die Badkappen mit einem 2:0-Sieg gegen Gastgeber SG Maulburg-Steinen, der im Halbfinale mit 0:2 an Altenheim scheiterte.
Bei den Frauen gab es ebenfalls einen neuen Sieger. Die Playadettes Luzern, vor kurzem Sechste beim Finale des Europäischen Handballverbandes (EHF) in Valencia, bezwangen im Finale die Toyota Ladies der SG Maulburg-Steinen glatt mit 2:0. Die Gastgeberinnen hatten sich in der Vorschlussrunde überraschend gegen Regionalligist TV Grenzach im Shoot-Out mit 2:1 durchgesetzt. Die Grenzacherinnen verloren danach auch noch das kleine Finale gegen Titelverteidiger Taekwondodos Auerbach mit 0:2.
"Das ist ein wirklich schönes Turnier" , lobte auch die Luzernerin Georgia Bucher, deren Team durchweg aus ehemaligen Schweizer Nationalliga-A-Spielerinnen besteht, die sich mittlerweile aber ausschließlich dem Beachhandball verschrieben haben. "Wir kommen immer wieder gern hierher, weil hier auch der Spaß im Vordergrund steht. Allerdings haben die Schiedsrichter die Fouls nicht immer konsequent geahndet."
Zufrieden mit dem Verlauf zeigten sich auch die beiden Turnierleiter Volker Himmelsbach und Stefan Kieslich. "Alles lief glatt und ohne Verletzungen" , bilanzierte Kieslich. "Die neue Serie hat sich bewährt. Der Deutsche Handball Bund (DHB) ist davon sicher nicht begeistert, aber der Badische und Württembergische Verband stehen voll dahinter" , ergänzte Himmelsbach. Die DHB-Serie sei für die Südteams viel zu teuer gewesen, durch Gebühren und Fahrten in den Norden. "Es ist toll, dass alle Teams und Veranstalter in Baden-Württemberg und Bayern solidarisch gehandelt haben." In diesem Jahr wird das Finale der neuen Beach-Serie in Konstanz ausgetragen. "2009 wird es im wohl sogar Europa-Park Rust stattfinden" , sagt Himmelsbach. Zudem rechne man damit, dass es für die besten Teams der Open-Serie nächstes Jahr Wild-Cards für die DM geben wird.
Bericht Badische Zeitung
Al Sandys Platzierungen:
1. Ismaning
1. SG H2Ku
2. Wesel
3. Nied
7. Flittard
3. Platz Deutsche Meisterschaft 2005
ARAMIS Beach 2006
Handball - SG-Beach-Cup in Herrenberg - SG-internes Prestigeduell steigt im Halbfinale erneut
In vier Konkurrenzen kämpften 46 Mannschaften beim elften Beachturnier der SG Haslach/Herrenberg/ Kuppingen um die Titel. Wie schon in den vergangenen Jahren ging es auf den drei Plätzen des Sporthotels "Aramis" in Nebringen am Wochenende dabei nicht nur um den Sport.
Bereits am Freitagabend standen die ersten Spiele des Turniers auf dem Programm. Der sportliche Auftakt gestaltete sich mit acht Spielen jedoch recht kurzweilig, genauso die folgende Nacht. Die Spieler waren zum größten Teil schon angereist und feierten mit Musik und der Band "Reetex" bis tief in die Nacht.
Tags darauf ging es dann richtig los, neben den Mannschaften aus den Fun-Turnieren stiegen nun auch noch die Teilnehmer der Masters-Turniere ein. Hier ging es vor allem für die favorisierten Lokalmatadoren "Blues Brothers" und "Al Sandys" darum, mit guten Platzierungen Punkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu sammeln. Doch ausgerechnet schon im ersten Gruppenspiel mussten die beiden Finalisten des Vorjahres gegeneinander antreten. Im Duell der Mannschaften mit Spielern der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen siegten wie im letzten Jahr die "Al Sandys", doch es sollte ein weiteres Aufeinandertreffen geben.
Zunächst mussten alle Beteiligten jedoch mit dem einsetzenden Regen zurechtkommen. Turnierorganisator Peter Schwenk sah die zeitweiligen Schauer jedoch gelassen, und das nicht nur, weil er im überdachten Wagen der Turnierleitung saß: "Wir hatten schon schlechteres Wetter bei unserem Turnier. Die Beeinträchtigung am Samstag war nicht so schlimm." Daher wurde auch von den Mannschaften ohne Murren bei strömendem Regen weitergespielt. Als sonntags dann die entscheidenden Begegnungen ausgetragen wurden, war es längst wieder trocken. Im Halbfinale des Mastersturniers der Männer trafen erneut die "Blues Brothers" und die "Al Sandys" aufeinander. Der zuvor unterlegenen Mannschaft um Peter Feigl, Ingo Krämer und Schlussmann Ingo Janoch gelang die Revanche und so zogen die "Blues Brothers" ins Finale ein. Dort wartete mit den "Dönerchefs Hamburg" die Mannschaft mit dem größten Anreiseweg. Doch die Strapazen haben sich für die Nordlichter gelohnt. Nachdem die erste Halbzeit in letzter Sekunde gewonnen wurde, brachten sie in der zweiten Hälfte eine frühe Führung über die Zeit und holten sich somit bei ihrer ersten Teilnahme in Nebringen den Turniersieg.
Beim Mastersturnier der Frauen stand mit dem "Team Aramis 1", das sich mit Spielerinnen aus der 1. Mannschaft der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen zusammensetzte, ebenfalls eine einheimische Auswahl auf dem Feld. Gegenüber wartete mit den "Partyküken Metzingen" aber ein hochklassiger Gegner. Spielerinnen aus dem Zweitliga-Kader des TuS Metzingen verstärkt mit den Bundesliga-Spielerinnen Anja Rösler und Laura Steinborn. Erwartungsgemäß siegten diese dann auch im Endspiel.
Im Funturnier der Frauen durfte sich das "Pax Team" (Spielerinnen aus Schmiden, Bernhausen und Möglingen), das im vergangenen Jahr beim Mastersturnier noch Dritter wurde, über den ersten Platz freuen. Im Finale unterlegen war der SSV Hohenacker. Bei den Männern waren es "Sieger Gruppe 1", die im Penaltywerfen den SV Ohlsbach bezwangen. Die Mannschaft bestand aus Spielern der fünften Mannschaft der SG Haslach/HerrenbergKuppingen um Martin Herrmann, war durchweg "älteren Kalibers", wie dieser sagte und hatte besonderen Grund zur Freude: Nach mehreren erfolgslosen Endspiel-Teilnahmen sprang nun endlich einmal ein Sieg beim Turnier heraus.
Artikel aus Gäubote 10.07.2006
Beach Herrenberg 2005
„Aramis-Beach“ Zwei Gäu-Teams stehen im Endspiel
Exakt 58 Mannschaften spielten am Wochenende beim zehnten Beachturnier der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen auf den Feldern am Nebringer Sporthotel „Aramis“ um den Titel. Neben dem „Funturnier“ für Hobbyspieler kämpften 16 Männer- und zwölf Frauenteams im Masters-Turnier um Qualifikationspunkte zur Deutschen Meisterschaft. VON STEFAN KLINGER
Die große Überraschung brachte das Masters-Turnier der Männer. Bereits nach dem Viertelfinale musste der deutsche Rekordmeister TSG Münster seine Zelte im Gäu abbrechen. Ansonsten verlief der Wettkampf zwar weniger überraschend, aus Gäu-Sicht dafür aber umso erfreulicher. Mit den „Blues Brothers“ um die Beachhandball-Nationalspieler Nico Kiener, Dennis Wilke und Thomas Ott, die sich längst für die deutsche Meisterschaft in Cuxhaven (6./7. August) qualifiziert haben und „Al Sandy‘s“ standen gleich zwei Teams aus dem Gäu im Finale. Erstaunlich: Den „Blues Brothers“ gelang der Einzug ins Endspiel, obwohl Torwart Ingo Janoch derzeit im Urlaub weilt und für ihn Regionalliga-Feldspieler Ingo Krämer zwischen den Pfosten stand. Die Entscheidung fiel dort erst im Penaltywerfen – und auch da erst in der Verlängerung. Erst beim achten Penalty leistete sich Thomas Ott einen Fehlwurf. Das ebenfalls für die DM qualifizierte Team „Al Sandy‘s“ revanchierte sich damit zugleich für die Finalniederlage beim Qualifikationsturnier in Wesel. Rang drei ging an Vorjahresfinalist „XUXU“, das im Penaltywerfen TS Göppingen um Beachhandball-Nationaltrainer Alex Gehrer besiegte. Beim so genannten „Funturnier“ siegte das „Team Aramis 2“ im Finale gegen die „Sieger Gruppe 1“. Ihr Ticket zur DM in Cuxhaven haben indes die „Caipiranhas Erlangen“ und die „Partyküken Metzingen“ mit dem Einzug ins Finale beim Masters-Turnier der Frauen gelöst. Dort setzten sich die Metzinger Zweitliga-Handballerinnen gegen den Titelverteidiger aus Franken durch. Rang drei sicherte sich der zweimalige Sieger beim SG-Beachturnier „Pax Team“ (Schmiden) im Penaltywerfen gegen „HoppHoppRininKopp“ aus Strombach bei Gummersbach. Das „Funturnier“ der Frauen gewannen die „Jazzmäns“ mit einem 2:1-Finalsieg über die „Black Devils“, die nun unter neuem Namen an die Ergebnisse des „Dream Teams“ anknüpften und bereits zum sechsten Mal in Folge Zweiter wurden.
Al Sandy´s Herrenberg
Eine der großen Überraschungen der diesjährigen Beachsaison. Das junge Team aus Herrenberg von Kevin Faßbender , Felix Wacker, Marc Sailer, Jens Häfele, Mail Grossmann, Stjepan Kruslin, Dennis Lide, Marian Knittel und Tim Vogelmann hat in dieser Saison schon für einige Highlights gesorgt! Ein 1.,2., 3. und 5. Platz zeigen, das mit den Al Sandy´s zu rechnen ist. Mit Ihrem 3. Platz beim Turnier in Frankfurt konnten Sie auch zum ersten mal die Blues Brothers hinter sich lassen! Nachdem Sie in Wesel im Finale noch knapp verloren hatten
Felix für Nationalmannschaft gesichtet
Zuletzt an Pfingsten beim Wettbewerb in Köln gab es für die "Al Sandys" den dritten Platz die aus Handballern der SG besteht. Ein Akteur spielte sich dabei besonders in den Vordergrund: Felix Wacker, Kreisläufer der "Al Sandys", wurde nach dem Turnier vom neuen Bundestrainer Matthias Mauch angesprochen. Dabei ging es darum, dass in Deutschland ein leistungsfähiger Kader mit Perspektive bis 2010 aufgebaut werden soll. Und abschließend fragte Matthias Mauch er hat übrigens SG-Linksaußen Ingo Krämer ebenfalls in seinem Notizbuch stehen den Herrenberger, ob er auch schon Mitte Juli Zeit habe. Felix Wacker hat, weshalb es durchaus sein könnte, dass er statt seines SG-Kollegen Thomas Ott, der in dieser Zeit Prüfungen hat und deshalb eventuell absagen muss, zur Europameisterschaft ins italienische Rimini reist. "Mein Ziel war es schon immer, im Nationalteam zu spielen", meint Felix Wacker, "das wäre eine echte Herausforderung."
In der Tat, schließlich stellt sich die nationale Beach-Auswahl, zu der neben Thomas Ott auch Nico Kiener gehört, fast ausschließlich aus Akteuren zusammen, die in der Halle zumindest schon Regionalliga gespielt haben. Felix Wacker dagegen kam nicht über die SG-Zweite in der Landesliga hinaus, zuletzt warf er Tore für den Bezirksligisten in Garmisch, wo er seinen Zivildienst ableistete. "Ich bin die absolute Ausnahme", sagt der Herrenberger, der "fehlende Zeit" als Grund dafür nennt, dass er selbst nie Ambitionen hatte, es in höhere Klassen zu schaffen. Und daran wird sich auch wenig ändern. Im September beginnt Felix Wacker einen neunmonatigen Trip nach Australien. Handball spielt dort vermutlich eine eher untergeordnete Rolle.
Felix bei der Beach EM
Alsandys Beachhandball bringt Spaß und manch einen sogar in die Nationalmannschaft: Felix Wacker (rechts) mit seinen Sandelfreunden (von links) Marc Sailer, Tim Vogelmann und Kevin Faßbender von der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen GB-Foto: Holom
Völlig niedergeschlagen saßen am Donnerstag kurz vor 13 Uhr die Spieler der deutschen Beachhandball-Nationalmannschaft im heißen italienischen Sand. Mittendrin Nico Kiener, Thomas Ott und Felix Wacker von der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen.
Sekunden zuvor hatten sie gemeinsam mit ihren Kollegen das fünfte und letzte Vorrundenspiel bei der Europameisterschaft in Misano unglücklich gegen den ungeschlagenen Mitfavoriten Türkei im Shoot-Out 8:10 verloren. "Alles halb so schlimm", meinte Nico Kiener allerdings schon ein paar Minuten später, "bereits am Mittwoch war nach dem Sieg gegen Zypern klar, dass wir die Hauptrunde erreicht haben."
Dieser Erfolg allerdings ist eine schwere Geburt gewesen: Den ersten Satz hatte die deutsche Auswahl noch 18:23 verloren, den zweiten dann aber 24:22 gewonnen und damit ein Shoot-Out erzwungen. Hier verwandelte SG-Handballer Nico Kiener den letzten Pe nalty zum entscheidenden 5:2. Damit war das Team von Bundestrainer Matthias Mauch nach der Vorrunde mit vier Zählern punktgleich mit den Zyprioten. Im Rennen um Platz vier, der gerade noch zur Teilnahme an der Hauptrunde berechtigt, hatte Deutschland aber wegen des direkten Vergleichs die Nase vorne.
Die Qualifikation für die Hauptrunde war laut Nico Kiener nach den knappen Niederlagen gegen Dänemark (18:19, 22:23) und Italien (18:20,15:10, 8:9) auf der einen Seite zwar glücklich, auf der anderen aber auch verdient: "Wir spielen immer am oberen Limit. Auch wenn wir nur zwei der fünf Vorrundenspiele für uns entschieden haben. Trotzdem macht es unheimlich viel Spaß, es fehlen nur der letzte Tick und das nötige Glück." Einzig im ersten Hauptrundenspiel am Donnerstagabend gegen Russland (10:21, 18:22) war Deutschland hoffnungslos unterlegen. "Das ist bisher die einzige Partie gewesen, in der wir wirklich keine Chance hatten", sagte Linkshänder Nico Kiener, der auch den Zusammenhalt innerhalb der deutschen Nationalmannschaft lobt: "Wir haben ein klasse Verhältnis untereinander und wollen gemeinsam noch viel erreichen." Die Bedingungen, die im italienischen Misano herrschen, sind dafür optimal: Sonne pur, feiner Sand und im Schatten zeigte das Thermometer in dieser Woche knapp 30 Grad Celsius an. "Und von der Organisation her ists ebenso super hier."
Zimmerkollege Felix Wacker, der nach einem Lehrgang noch kurzfristig auf den deutschen Europameisterschafts-Zug aufgesprungen war und zum ersten Mal ein so großes Turnier spielt, ist ebenfalls vollauf begeistert: "Mein Eindruck ist absolut positiv. Gegen die ganzen hochklassigen Teams anzutreten, das ist doch noch mal etwas ganz anderes. Ärgerlich war bisher einzig und allein, dass wir immer so knapp an den Siegen vorbeirutschen." In den bislang sechs ausgetragenen Partien wurde Felix Wacker dreimal eingesetzt. "Wenn ich nicht gespielt habe, habe ich eben am Rand mitgefiebert und Daumen gedrückt." Er hofft nun, in der Hauptrunde noch auf den ein oder anderen Einsatz zu kommen.
In den weiteren Begegnungen muss die deutsche Auswahl gegen Weißrussland, Kroatien und die Ukraine antreten. "Alles sehr starke Gegner", urteilt Thomas Ott, "wir sind aber auch nicht schlecht." Die DHB-Beachhandballer haben vor, "mindestens Rang sechs zu erreichen". Dieser würde zugleich die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2008 in Cadice bedeuten.NILS MAYER
Indoor- Beach
Indoor Beach [8.234 KB]
Interview Felix
Interview von Detono Zagreb mit Felix.
We have prepared a special interview with one of the best German beach
handball players. In the rest of the text you can find out something about
Mr. Felix Wacker and his thoughts about beach handball.
Could you introduce yourself and tell us a little bit about Felix Wacker?
Hello. My Name is Felix Wacker I am 23 years old from the south of Germany.
I am playing Handball since i am 5 years old. Beachhandball came in the age
of 16 in my life and is since that time my favourite Sport in Summer.
What are your biggest sport achivements?
My biggest achievements are the the first qualification 2002 for the
Mastership Final in Germany in the age of 16, the 3rd place at the German
Mastership Finals with the youngest team in Tournament 2005, nomination in
2007 for the German National Team and the first European Mastership in
Italy, 2008 2nd at the South German Mastership.
Is beach handball a popular sport in Germany? How many beach handball courts
(ca.) and teams are there in your town?Do you have a national championship
in Germany and how does it work? How big is the prompt of German teams?
The other problem is there is no chance for Beachhandball in Germany to
become a serious kind of sport at the moment, cause the German Handball
Foderation is not in mute to do anything for the sport. The National Teams
have no chance to get any financial backing from the German Handball
Foderation. The only chance we have is that other national teams speek for
us and ask why Germany not play on any international Tournaments.That is so
sad....!
How do you see the progress of beach handball in the future?
In Germany we have a Championship which works similar to the EBT
series.Qualifikation Tournaments and at the end a Final were the 20 best
teams women and menplay for the German Master Titel. We have something
around 40 Teams wich play serious beachhandball and a lot more which do it
for fun.In future every nation should do everything to become the Sport
Beachhandball more professional. We should try to follow the way of
Beachvolleyball they did the best for their sport. I think the Olympic Games
should be the aim.
Your team Al' Sandys signed up on the EBT tour this year. Do you have any
ambition to participate the Masters next year?
Yes of course there are ambitions for the EBT, we wanna see if we can play
Beachhandball on a higher level than in Germany. I think we did a good first
step with the Tournament in Switzerland. It is always a pleasure to play
against Detono Zagreb and against players which won The World Mastership 08.
Have you played against any of Croatian teams or even Croatian national
team? What do you think of their game?
I played against the Croatian team in 2007 at the European Mastership, their
kind of playing our sport was always attractive and fair. They play on of
the highest levels I have seen. .
We know that you are a member of German national beach handball team so what
do you think of beach handball national teams in general? Do you have any
favorites , concerning the game, among national teams worldwide?
National teams are really important, every national team represents a little
bit of their nation, everyone should be proudt to play for it. National
Teams have to do the Sport professional. One of my favourite national teams
are Spain- they play so attractive and constant good.
There are quality tournaments in Croatia on very beautiful locations. Have
you heard of any of them? Has your team any intentions to participate some
of them?
I heard about the tournaments in Croatia, we are thinking about to come to
Zagreb this summer.
Do you play indoor handball? If yes- which league, which club and how many
years?
Yes, I play indoor handball since i am 5 years old but i never played
professional.At the moment i play in a Bavarian Team called TSV KOTTERN.
Do you prefer beach or indoor handball game and why?
For myself I prefer Beachhandball but I use the Indoor handball to train in
winter before the Beach saison starts. Beachhandball is more fun and more
attractive for myself.
What else do you do in your life besides handball? Do you have any hobbies,
go to college maybe, play some other sport..?
At the moment I do a lot of sports, Skiing, Snowboarding, Hiking, Handball,
cause my school start in april. I am Carpenter and do the Master in that
school later on.
We have noticed your specific outfit while playing (long coloured socks).
Are they for good luck, the latest fashion hit or just keeping your legs
warm? : )
Our socks do warm up our legs, but they are just a stupid German fashion
trend. We play since the first days with dose socks,... so whatever!
In Altenheim you were a big hit with Beach box 2008! Whose invention is that
noisy box and how did you come up with that idea? Is Beach box 2009 coming
up maybe?
That noisy box is an invention from our player on right, Marc Sailer. He
loves to take the center stage in every tournament- that's the reason why
that Box is so noisy. And of there will be a new one, Marc would say
now:"Bigger and Louder as last year!'
Erfolgreiche Titeljagd - Die Al Sandys haben bei den süddeutschen Meisterschaften in Stuttgart-Zuffenhausen abgeräumt. Nach holprigem Start ist das hauptsächlich aus Spielern der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen bestehende Team zum Titelgewinn durchmarschiert. Danach hatte es nach den ersten beiden Spielen wahrlich nicht ausgesehen. Die verloren die Al Sandys gegen Airtime Missne (MTV Meisenheim) und Aldner (TuS Altenheim) mit 1:2 nach Penalty. Im Beachhandball bekommen die Teams für eine gewonnene Halbzeit einen Punkt. Eine notwendige Entscheidung fällt durch Penalty. Dabei wird nicht direkt auf das Tor geworfen, sondern ein Tempogegenstoß simuliert. Hier verloren die Herrenberger in den ersten beiden Duellen. "Danach mussten wir dann unbedingt punkten", erzählt Kevin Faßbender. Unter Druck drehte das Team auf. Gegen Elep-Beach aus Stuttgart und das Team WadaHadenSchus aus Bartenbach wurden klare 2:0-Siege eingefahren. Damit hatte das Gäu-Team das Viertelfinale erreicht. Dort trafen Faßbender, Patrick Sattler, Andreas Oesterle, Marian Knittel, Felix Wacker, Felix Holczer, Kevin Endreß, Denis Lide und Florian Falk auf die Badkappen Pforzheim. "Für uns war das eigentlich der Turnierfavorit", sagt Kevin Faßbender. Schließlich hatte sich der Gegner als Erster der Rangliste für das Endturnier qualifiziert. So war das klare 2:0 für die Al Sandys schon eine Überraschung. Enger ging es im Halbfinale gegen die 8er-Bembel von der TSG Oberursel zu. Nach knapp gewonnener erster Hälfte mussten sich die Al Sandys im zweiten Durchgang mit 16:23 geschlagen geben. Für Faßbender nicht überraschend. "Bei denen spielt mit Thomas Mauch der ehemalige Beachhandball-Nationaltrainer und das ist insgesamt eine ganz erfahrene Truppe", berichtet Faßbender. Bei den Penaltys hatten aber die Al Sandys die Nase vorn. In das Finale gegen die JST Diginights aus Bartenbach gingen die Al Sandys als klarer Außenseiter. "Die haben in der Woche zuvor das Turnier in Ismaning gewonnen", erklärt Faßbender. Doch spätestens nach dem im Sudden Death gewonnenen ersten Durchgang legten die Herrenberger ihren Respekt ab. Die zweite Halbzeit war mit 24:16 eine ganz klare Angelegenheit. "Unsere Abwehr stand gut und wir haben sie so zu vielen Fehlpässen gezwungen", erklärt Faßbender den deutlichen Sieg. Als süddeutscher Meister wären die Al Sandys für die deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Cuxhaven qualifiziert. Doch auf den Start an der Nordsee verzichten sie. Der Grund: Der Weg ist weit, das Geld ist knapp. Der nächste Titelgewinn muss bis 2010 warten. Dann greifen die Al Sandys wieder an. -ros- Bericht G







